Episode 061 – Käffchen, Heinz?

Mit Milch und Zucker, Heinz?

So. Und wer den Film gesehen hat der(die) weiß jetzt schon ganz genau wovon wir heute reden. Ist der das lustige Glückshäschen auf seinem Plätzchen?

Das lustige Glückshäschen und Heinz Wäscher
Der Hase ist im höchsten Maße unprofessionell! Das liegt aber nur daran, dass da ständig eine schief mitbrummt, während Heinz Wäscher (mit ÄÄÄÄ) im falschen Licht steht. Ihr seht schon, wie der Hase heute läuft…

Prima, dann kanns ja losgehen!

Wir reden natürlich über einen Film, den Sascha als Medienschaffender rauf und runterbeten kann. Tatsächlich ist es so, dass er nur einen wahllosen Satz aus dem Film in der Redaktion fallen lassen muss, um ein regelrechtes Zitatfeuerwerk zu zünden. Denn dieses Werk trifft die Arbeit im öffentlich-rechlichen Rundfunk (der frühen 90er) so gut, als hätte man mit der Spitzhacke da hinten reingehauen. Oder wie Sebastian sagen würde:

Sebastian:
“Kreativität trifft auf Bürokratie”

Nun werfen wir eine Münze ein und geben unserem Hund Batzen, aber nur den ganzen Batzen. Denn es geht um

Kein Pardon!

Ein Film, in dem Hape Kerkeling nicht nur sein Debut auf der großen Leinwand abliefert, sondern gleich auch mal Hauptdarsteller, Regie und Drehbuch übernommen hat. Und er hat alle seine Freunde, Bekannte und Verwandte eingeladen, auch mal vor die Kamera zu kommen. Eigentlich hat jeder eine Rolle bekommen, der nicht schnell genug weglaufen konnte: Der Feuerwehrmann vom Brandschutz, der Paketbote, der Kabelträger, usw….

Um was gehts? Kurz gesagt erleben wir, wie das sympathische Ruhrpott-Muttersöhnchen beim Fernsehen landet und nach anfänglicher Demütigung per Zufall zum Superstar und anschließend wieder abgesägt wird. Oder wers etwas ausführlicher haben will:

Dass dieser Film so geworden ist, wie er ist, ist mehreren glücklichen Zufällen zu verdanken, wie einem Produzenten, der einem aufstrebenden Talent einfach mal einen Film anvertraut, ohne nach einem Drehbuch oder Konzept zu fragen und einem zufällig in Abwicklung befindlichem DDR-Rundfunk. Beides heute so nicht mehr vorstellbar.

Deshalb sind Pläne von Remakes, Reboots und Fortsetzungen alle gescheitert. Aber unsere wackeren Podcaster haben natürlich schon ein Drehbuch in der Schublade. Wartet…irgendwo hier unterm Pult…ach hier:

Sascha:
“Peter Schlönzke ist jetzt Youtube-Influenze mit einem Beautykanal…”
Sebastian:
“Mit Mitte 50?? ‘Hier diesen neuen Lippenschtift vom Rosch! Kann isch sehr empfehlen!'”
Sascha:
“USCHI BLUM ist Influenzerin und Beauty-Youtuberin…”
Sebastian:
“Und Ulla ist Makerin und 3D-druckt sich selber Türglocken.”
Sascha:
“Zum Beispiel.”
Sebastian:
“Beide haben Kinder und die machen Podcast. Und für die Dramatik….”
Saascha:
“…wie das so ist: Sie fangen an als kleine Podcaster: Selbst gehostetes Blog…und kriegen dann ein Angebot von Spotify und drehen total frei.”
Sebastian:
“Sie kriegen ihre eigene Show bei youtube red und netflix”
Sascha:
“Und Werbeangebote. Wie man das so kennt als Starpodcaster. Und alle Medien, die über Podcast schreiben, schreiben nur noch über sie. Weil sie quasi die Referenz-Podcastenden sind, obwohl es zahlreiche andere Podcaster gibt, die viel bessere Sachen machen…”
Sebastian:
“und das bringt sie dann am Ende wieder auf den Tepich weil…”
Sascha:
“Sie merken, es geht um das Herz und nicht nur um das Geld.”

Sascha:
“Die erste Deutsche Podcast-Satire!”

Ihr habts hier als erstes gelesen. Jawoll!

Aber zurück zum Film. Einer der wenigen deutschen Streifen, denen man mit Fug und Recht das Prädikat “Kultfilm” aufstempeln kann.

Sascha:
“Das ist irgendwie so’n Mittelding zwischen den Tom Gerhard Filmen und Loriot”

Und weil so ein Kultfilm eine angemessene Besprechung verdient, braucht die natürlich ihre Zeit. Wir sprengen also ein wenig den gewohnten Rahmen. Auch dank Eurer Hilfe! Schließlich hatten wir schon Vorfeld nach Einspielern gerufen. Und die kamen. Und zwar im höchsten Maße professionell! Vielen Dank dafür!

Jetzt aber die Plastetüte gepackt, die Corega-Tabs bereit gestellt und Schnittchen geschmiert. Die Sendung geht gleich los!

Vorher aber noch ein paar Dinge, die wir angesprochen haben:

 

So jetzt aber! Licht aus! Spot an! Wir begrüßen die ganzen Idioten im Saal und den Pöbel zu hause! Uuund gute Nacht!

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